Gruppe von der Hüttenwanderung 2026

TFC Hütten­wan­dern 2026

Die kleinen Zusam­men­künfte des TFC und ich (Clemens), hach ja… Wenn nur jede Bezie­hung so stär­kend, liebe­voll und viel­fältig wäre.

Diesmal lief es so: Eine weitere Einla­dung flog rein über Signal, ein weiterer Aufruf zur Teil­nahme an einem TFC Anker-Event: Zum zweiten Mal jährt sich das berühmt­be­rüch­tigte TFC Hütten­wan­dern unter der sicheren Leitung von TFD Alumna, Wander­füh­rerin und Profi­coach Juli Stratmann.

Als Teil­nehmer der ersten Runde weiß ich, wohl oder übel: Ich kann mir nicht leisten, das zu verpassen. Also geht es durch volle, teure, heiße, doch über­ra­schend pünkt­liche Züge von Hamburg aus 10 Stunden bis nach Mitten­wald, direkt vor die Öster­rei­chi­sche Grenze.

Unter­kunft finden, eine Mütze Schlaf einsam­meln, neu packen, Ruck­sack erst
erleich­tern, dann mit Wegpro­viant voll­stopfen, wieder umpa­cken und ab geht’s zum Treff­punkt: 3 bekannte und 5 neue Gesichter strahlen mir entgegen, freudig-aufge­regt-nervös auf alles, was der Berg und die Gruppe für uns bereit­halten werden. Und: Mit mächtig Sorge um das Gewicht auf ihrem Rücken und den drohenden Regen…

Hier möchte ich abkürzen und sagen: Diese Reise sollte, wieder einmal, all meine Erwar­tungen übertreffen:

Mit Arbeits­last, dem schlei­chenden Gift verlet­zender Bezie­hungen und dem Welt­schmerz eines Jahres, ange­rei­chert in Knochen und Gelenken, ging ich am Sonn­tag­morgen los.

Voller Lebens­freude, Taten­drang, erschöpft aber beseelt, mit einem Handy­spei­cher voller Gedichte und mit 8 neuen Freund:innen stieg ich Mitt­woch­nach­mittag vom Berg herab.

Wieder einmal zeigt es mir: Der TFC ist für mich kein reines Berufs­netz­werk oder
bildungs­ak­ti­vis­ti­scher Verein. Er ist viel mehr – ein geschützter Sammel­punkt von
Menschen die ähnlich fühlen, werten und wirken wollen in der Welt. Die gemeinsam so häufig an den glei­chen Heraus­for­de­rungen kämpfen und über die glei­chen Dinge verzwei­feln. Die sich gegen­seitig stützen, stärken und halten können, im Herzen und am Hang – und sich gegen­seitig noch so viel beibringen.

Meine Liebe und mein Dank an Juli, den TFC und die Reise­gruppe für diese tolle Zeit. Wer mehr darüber erfahren will, muss nach­fragen oder nächstes Jahr selbst mit uns auf den Berg steigen. Das hier hätte keine KI schreiben können; denn sie kann es niemals selbst erleben.