Ein Summit. Drei Orte. Eine Community!

Herbst Summit 2026: Wenn Commu­nity Verant­wor­tung übernimmt

Vernetzen & Wirken – unter diesem Motto bringt der Herbst Summit jedes Jahr Fellows, Alumnae:i, Partner:innen und das Team von Teach First Deutsch­land zusammen. Ein Tag voller Begeg­nungen, Impulse und Austausch. Ein Tag, an dem Wissen fließt, neue Koope­ra­tionen entstehen und wir gemeinsam an der Wirkung für mehr Bildungs­ge­rech­tig­keit arbeiten. Doch in diesem Jahr war zunächst gar nicht klar, ob es den Summit über­haupt geben würde.

Ein Jahres­e­vent auf der Kippe – und eine Commu­nity, die einspringt

Der Herbst Summit ist das Jahres­e­vent der Teach First Commu­nity. Umso bedau­er­li­cher wäre es gewesen, wenn er 2026 aufgrund fehlender Kapa­zi­täten hätte ausfallen müssen. Doch dann passierte genau das, was eine leben­dige Commu­nity ausmacht: Sie über­nahm Verantwortung. 10 enga­gierte Vereins­mit­glieder und ihre regio­nalen TFC Netz­werke sprangen ein – und orga­ni­sierten mit geballter Vereins­mit­glied­s­power nicht nur einen Summit, sondern gleich drei Veran­stal­tungen an drei verschie­denen Stand­orten. Damit möglichst viele Menschen dabei sein konnten, wurde auch der Vormittag gemeinsam gedacht: Die Keynote von Dr. Matthias Forell, Schul­ent­wick­lungs­for­scher an der Ruhr-Univer­sität Bochum, fand digital statt und war damit für alle Inter­es­sierten zugäng­lich – unab­hängig davon, ob sie vor Ort dabei sein konnten oder nicht. Was zunächst wie eine Notlö­sung aussah, wurde so zu etwas viel Größerem: Der Summit wurde zum sicht­baren Beispiel dafür, was möglich ist, wenn eine Commu­nity gemeinsam Verant­wor­tung übernimmt.

Drei Orte, ein gemein­samer Spirit

Ob vor Ort oder digital, ob langjährige:r Alum oder zum ersten Mal dabei: Der Summit sollte Räume schaffen, in denen Menschen zusam­men­kommen, vonein­ander lernen und neue Verbin­dungen entstehen können. Denn genau darin liegt die beson­dere Stärke der Teach First Commu­nity: Menschen mit unter­schied­li­chen Erfah­rungen, Perspek­tiven und Ideen treffen aufein­ander – und entde­cken, was sie mitein­ander bewegen können. Für Alex Raths, der seit 2009 Alum bei Teach First Deutsch­land ist und seit mehreren Jahren die Alum­ni­ar­beit im Ruhr­ge­biet koor­di­niert, ist der TFC deshalb vor allem eines: gelebte Alumni-Arbeit.
„Austausch, Inspi­ra­tion, Netz­werk, gemein­sames Lernen aber auch: Gefühl der Verbun­den­heit und Moti­va­tion sich zukünftig inten­siver einzubringen.“
Für ihn war der Summit eine Möglich­keit, auch Alumnae:i zu errei­chen, die bisher viel­leicht noch nicht an klei­neren Commu­nity-Formaten teil­ge­nommen haben. Sein Wunsch: Menschen sollen mit einem posi­tiven Gefühl für das TFC-Netz­werk nach Hause gehen – und mit neuen Impulsen und Schwung für ihren eigenen Einsatz für Bildungs­ge­rech­tig­keit.

Vernet­zung, die mehr möglich macht

Auch Alex Mihm beschreibt den TFC als einen Ort der Verbin­dung und Multi­pli­ka­tion: Viele Ideen, Projekte und Initia­tiven für Bildungs­ge­rech­tig­keit exis­tieren bereits. Wenn diese mitein­ander verknüpft werden, können sie mehr Reich­weite und Wirkung entfalten. Genau dafür braucht es Räume für Begeg­nung. Für Alex bedeutet der Summit deshalb: alte Kolleg:innen und Freund:innen wieder­sehen, neue Menschen kennen­lernen und wieder einmal ganz bewusst in den „TFC-Spirit“ eintau­chen. Und viel­leicht entsteht daraus mehr als nur ein guter Tag: Eine Idee, die bisher nur im Kopf exis­tiert hat. Eine Verbin­dung, aus der ein gemein­sames Projekt entsteht. Oder der Mut, eine Idee endlich umzu­setzen.

„Welche Energie gemein­same Zusam­men­künfte frei­setzen können …“

Für Stefan Baumann ist der TFC vor allem eine echte Werte­ge­mein­schaft. Eine Gemein­schaft, in der Menschen sich in unter­schied­li­chen Kontexten begegnen, vonein­ander lernen und sich gemeinsam weiter­ent­wi­ckeln. Beson­ders begeis­tert ihn, was bei Veran­stal­tungen entstehen kann:
„Welche Energie die gemein­samen Zusam­men­künfte frei­setzen können, welche Deep Talks spontan entstehen und welche span­nenden Formate statt­finden, begeis­tert mich immer wieder aufs Neue.“
Für den dies­jäh­rigen Summit war Stefan Teil des Digi­tal­teams. Sein Ziel: Auch Menschen einen Zugang zum Jahres­e­vent ermög­li­chen, die aufgrund ihres Wohn­ortes, ihrer fami­liären oder privaten Situa­tion nicht vor Ort teil­nehmen können. Denn Commu­nity sollte nicht davon abhängen, ob jemand am rich­tigen Ort wohnt oder an einem bestimmten Tag reisen kann.

Ein Summit, der zeigt, was Commu­nity kann

Und das Ergebnis kann sich sehen lassen: Die Zahl der Teil­neh­menden hat sich im Vergleich zum Vorjahr mehr als verdoppelt. Drei Stand­orte, ein digi­tales gemein­sames Format am Vormittag, zahl­reiche Enga­gierte hinter den Kulissen – und eine Commu­nity, die gezeigt hat, dass sie Verant­wor­tung über­nehmen und gemeinsam etwas auf die Beine stellen kann. Damit wurde der dies­jäh­rige Herbst Summit selbst zu einem Stück dessen, wofür der TFC steht: Vernetzen & Wirken. Nicht nur als Motto, sondern als gelebte Praxis. Denn Wirkung entsteht nicht allein durch einzelne Menschen oder einzelne Projekte. Sie entsteht dort, wo Menschen ihre Ideen, Erfah­rungen und Ressourcen mitein­ander teilen – und gemeinsam ins Handeln kommen.

Was bleibt?

Viel­leicht ist das die wich­tigste Erkenntnis dieses Summits: Unsere Commu­nity über­nimmt Verant­wor­tung. Auf unsere Commu­nity ist verlass. Nicht nur im Verein. Auch und vor allem im Bildungs­wesen – im Kampf um mehr Bildungs- und Chancengerechtigkeit. Der Herbst Summit 2026 hat gezeigt, wie viel entstehen kann, wenn Menschen Verant­wor­tung über­nehmen, sich zusam­mentun und gemeinsam an einem Ziel arbeiten. Wir sagen deshalb vor allem: Danke. Danke an alle Regionalmanager:innen und Unterstützer:innen vor Ort, die Verant­wor­tung über­nommen haben. Danke an alle Vereins­mit­glieder und Enga­gierten, die die drei Summits möglich gemacht haben. Danke an das Digi­tal­team, an alle Referent:innen, Partner:innen und natür­lich an alle, die dabei waren. Ihr habt aus einem Summit, der beinahe ausge­fallen wäre, einen echten Commu­nity-Erfolg gemacht. Und viel­leicht ist genau das die beste Defi­ni­tion von „Vernetzen & Wirken“: Zusam­men­kommen. Ideen teilen. Verant­wor­tung über­nehmen. Und gemeinsam mehr möglich machen.

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